Landsberg Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.landsberg-lese.de
Unser Leseangebot

Martinsfest - Wir feiern Martini

Florian Russi

Kleine Broschüre mit Texten und Liedern zum Martinstag

Laterne, Laterne ... Im dunklen Monat November hält das Martinsfest einen Lichtpunkt für uns bereit. Vor allem Kinder freuen sich weit im Voraus auf den Martinstag, um mit ihren leuchtenden Laternen durch den Ort zu ziehen. Die Hintergründe zur Geschichte des festes und den traditionellen Bräuchensind in dieser Broschüre festgehalten. Mit einer Anleitung für eine selbstgebastelte Laterne, drei leckeren Rezepten und vielen Liedern, Gedichten und Reimen ist sie ein idealer Begleiter für jedermann.

"Magdalene und die Saaleweiber" - Lesung in der Doppelkapelle

Inge Fricke

Christina Auerswald
Christina Auerswald

Halle an der Saale im Jahr 1693: Else lügt, und alle glauben ihr. Die Altmagd tut, als ob sie Visionen hätte. Sogar Magdalenes Mann hängt an Elses Lippen. Sieht er nicht, dass alles nur ein Schauspiel ist? Wie kann er glauben, dass Magdalene zu den Saaleweibern gehört, den zauberkräftigen Frauen, die sich abends am Saaleufer treffen und ihre Zauberkräfte aus Tieropfern ziehen? Magdalene kann das Lügenwerk und seine Folgen nicht hinnehmen. Aber bald zieht das Geschehen größere Kreise, und sie kommt ernsthaft in Gefahr, für ein Saaleweib gehalten zu werden.

Am Samstag, dem 22. September, um 16.30 Uhr, liest die Autorin Christina Auerswald, in der Landsberger Doppelkapelle "Sanctae Crucis" aus ihrem Roman "Magdalene und die Saaleweiber".

Der Roman erzählt die Geschichte der Magdalene Rehnickel aus dem Roman "Magdalenes Geheimnis" weiter. Auslöser für die im Mitteldeutschen Verlag erscheinende Romanreihe, war übrigens der Fund von fragmentarischen Aufzeichnungen einer Magdalene in Halle (Saale). Thema des Buches sind die religiösen Visionen von einigen Frauen, die am Beginn des Pietismus für viel Aufregung sorgten. Christina Auerswald gelingt mit ihrer Romanreihe ein Sittengemälde der Zeit, als August Hermann Francke noch Pfarrer in Glaucha war und die Pietisten in Halle als Lutheraner die Bevölkerung zum rechten Glauben führen wollten. Einer Zeit, in der Halle zum Kurfürstentum Brandenburg gehörte, in der die aus Frankreich geflüchteten Hugenotten hier Fuß fassen wollten und von der Bevölkerung mit Argwohn betrachtet wurden.

Die Lesung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Landsberger Stadt- und Schulbibliothek und des Landsberger Museums, mit freundlicher Unterstützung des Landkreises Saalekreis. Der Eintritt zur Lesung ist frei. Spenden kommen der Medienwerkstatt der Landsberger Bibliothek zugute. - mdv Halle/ I. Fricke -


*****

Foto: zeigt Christina Auerswald (Fotograf: Birgitta Petershagen)