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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Konzert zum Jahresabschluss

Konzert zum Jahresabschluss

Henning Mertens

Konzert zum Jahresabschluss

Streicher und Organisten entführen in die Musik von 4 Jahrhunderten

Im barocken Ambiente der Sietzscher Kirche sind die Konzerte ein besonderer Genuss
Im barocken Ambiente der Sietzscher Kirche sind die Konzerte ein besonderer Genuss

Sietzsch. Mit einem "Streifzug durch vier Jahrhunderte" wird das Konzertjahr 2009 in der Sietzscher Kirche verabschiedet. Am Sonntag, 27. Dezember findet um 20 Uhr das diesjährige Abschlusskonzert mit Orgel und Streichern statt. Zu erleben sind die Berliner Künstlerinnen Hannah Bastian (Violine) und Jule Rosner (Orgel), Organist Torsten Fabrizi aus Werne und der Künstler Philipp Weihrauch (Violincello) aus Dresden.

Die Sietzscher Kirche ist allein schon durch ihre gut erhaltene barocke Inneneinrichtung mit aufwendig gestaltetem Altar und ihrem geschnitzten Taufbecken ein Erlebnis. Seit Jahren ist sie zudem Konzertstätte für virtuose Künstler. Die Kirche ist am Veranstaltungsabend beheizt.

Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen sich jedoch die Mitglieder der umtriebigen Kirchengemeinde, die das Bauwerk restaurieren und erhalten.

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