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kurze Theaterstücke für integrative Kindergruppen

Christina Lange und Florian Russi

Internationale Gäste in der Doppelkapelle

Internationale Gäste in der Doppelkapelle

Inge Fricke

Internationale Gäste in der Doppelkapelle

Kapitell der Blutsäule/ Marmorsäule (Foto: Gunter George, Museum Landsberg)
Kapitell der Blutsäule/ Marmorsäule (Foto: Gunter George, Museum Landsberg)

Die wärmenden Strahlen der Sonne und die ersten Frühblüher am Wegesrand locken mehr und mehr Besucher in die Landsberger Doppelkapelle.

Schon gute alte Bekannte sind die Schüler und Lehrer aus der italienischen Stadt Bergamo, die seit 1998 mindestens einmal pro Schuljahr, für jeweils eine Woche, zu Gast im Landsberger Gymnasium sind. Eine Gruppe von Schülern des Landsberger Gymnasiums verbringt dann im Gegenzug, mit ihren Lehrern, eine Woche in Bergamo. Das Motto dieses Austausches lautet "LANDSBERGAMO", da sowohl Landsberg mit seinem Kapellenberg, als auch Bergamo mit seiner auf einem Berg liegenden Altstadt durch das Thema "Berg" vereint sind. Ziel des Schüleraustausches ist es, die jeweilige Sprache, die Sitten und Bräuche des Gastes kennenzulernen. Gemeinsamer Unterricht, Wohnen in Gastfamilien und die Erkundung der näheren Umgebung gehören dabei natürlich auch zum Programm.

Und so darf, neben Ausflügen nach Halle, Leipzig, Berlin oder Dresden, auch ein Rundgang durch die Gastgeberstadt Landsberg nicht fehlen. Ganz oben auf der Liste steht dabei natürlich ein Besuch der Landsberger Doppelkapelle. Hier gibt es dann auch immer ein erstauntes Raunen, wenn davon erzählt wird, daß die Marmorsäule in der Landsberger Oberkapelle ein Geschenk des Papstes an den Markgrafen Dietrich III. von Landsberg gewesen sei. Dietrich soll die Säule, als Begleiter Barbarossas, nach dem Italienfeldzug 1176/1177, von dort mitgebracht haben. Die auch als "Blutsäule" bekannte Marmorsäule, soll in der Nacht von Karfreitag auf Ostersamstag Blut und Wasser schwitzen, was beim Hören einen wohligen Schauer hinterläßt aber auch ein wenig Enttäuschung, wenn beim Anfassen der Säule kein Blut an den Fingern klebt.

Neben den Gästen aus Bergamo, die am 01. April 2011 erwartet werden, konnten die Mitarbeiter des Landsberger Museums Anfang März diesen Jahres auch erstmals eine Gruppe französischer Austauschschüler in der Doppelkapelle begrüßen. Sie kamen aus Saint-Leu-la-Forêt (nordwestlich von Paris) und erkundeten, neben Ausflügen nach Halle, Leipzig und Dresden, gemeinsamem Unterricht und diversen Freizeitaktivitäten in den Gastfamilien, auch den gastgebenden Ort Landsberg. Neben einem Blick in die romanische Doppelkapelle "St. Crucis", führte sie ihr Rundgang über Markt, Stadtkirche und Topfmarkt auch ins Museum "Bernhard Brühl". Hier konnten sich sowohl die französischen Schüler als auch die Landsberger Gymnasiasten in der Sonderausstellung "Landsberg gestern und heute" ein Bild vom historischen Landsberg machen und waren sehr beeindruckt von der alten Landapotheke aus der Zeit um 1900, die hier zu sehen ist.

Auch Gäste aus amerikanischen, walisischen und russischen Schulen konnten im Rahmen von Schüleraustauschprogrammen des Landsberger Gymnasiums bereits in der romanischen Doppelkapelle begrüßt werden. Es ist ja auch naheliegend, das Gebäude zu besuchen, welches beim Blick vom Schulgelände als erstes ins Auge sticht: Die Kapelle auf dem Porphyrfelsen.

Das Landsberger Gymnasium unterhält aber noch mehr Schulpartnerschaften, wie beispielsweise nach Estland, und plant derzeit eine Partnerschaft zu einer Schule in Tschechien. Unterstützt wird das Landsberger Gymnasium dabei durch das Comenius-Programm, daß als Teil des EU-Förderprogramms für lebenslanges Lernen (LLP), länderübergreifende Schulpartnerschaften und Schulprojekte fördert.

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