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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Erste Objekte für neue Kreativausstellung entstehen

Inge Fricke

Erste Objekte für neue Kreativausstellung entstehen

Fast fertiges Modell der Landsberger Doppelkapelle von Dennie Reinisch (Foto: Dennie Reinisch)
Fast fertiges Modell der Landsberger Doppelkapelle von Dennie Reinisch (Foto: Dennie Reinisch)

Für die ab dem 03. September 2011 im Museum "Bernhard Brühl" geplante Sonderausstellung "Mein Blick auf meine Stadt - Landsberg kreativ, Teil III" sind die ersten Objekte fertiggestellt oder gerade in Arbeit. Der erste Landsberger, der dem Aufruf zum Mitmachen gefolgt ist, war Dennie Reinisch, der im Moment noch die letzten Handgriffe an seinem Modell der Landsberger Doppelkapelle tätigt. Dazu haben sich inzwischen weitere Anmeldungen kreativer Objekte gesellt. So hat Kurt Städel aus Landsberg/Gollma Laubsägearbeiten mit dem Motiv der Doppelkapelle gefertigt. Wolfgang Drechsel aus Landsberg/Queis will sich mit Geschichten aus Landsberg, Queis und Klepzig an der Ausstellung beteiligen und Nadine Quandt aus Landsberg/Spickendorf plant Kerzen mit Landsberger Motiven für die Ausstellung herzustellen. Verschiedene Ölbilder mit Landsberger Ansichten bietet Astrid Rudisch aus Landsberg/Stadt für die neue Sonderausstellung an.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal alle Landsbergerinnen und Landsberger zum Mitmachen einladen. Denken Sie dabei bitte an das diesjährige Motto der Ausstellung "Mein Blick auf meine Stadt" und vergessen Sie nicht den Bezug Ihrer Arbeiten zu Landsberg oder zu seinen Ortsteilen. Beweisen Sie uns mit Ihren Ideen, daß es in Landsberg noch mehr zu entdecken gibt als die romanische Doppelkapelle. In der derzeit laufenden Sonderausstellung "Landsberg gestern & heute - Ansichten einer Stadt" kann man sich übrigens einige Anregungen für mögliche Motive holen.

Wer sich also mit eigenen kreativen Arbeiten an der Sonderausstellung beteiligen möchte, wird gebeten, sich unter Tel. (034602) 20690 mit dem Landsberger Museum in Verbindung zu setzen. Anmeldeschluß ist der 30. Juni 2011.

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