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Eine neue Sonderausstellung im Museum zeigt

Eine neue Sonderausstellung im Museum zeigt "Die Würde des Natürlichen"

Inge Fricke

Eine neue Sonderausstellung im Museum zeigt "Die Würde des Natürlichen"

Reinhard Dreßler "Novemberabend", Öl auf Leinen (Foto: Gunter George)
Reinhard Dreßler "Novemberabend", Öl auf Leinen (Foto: Gunter George)

Das Landsberger Museum "Bernhard Brühl" lädt am 03. März 2012, um 14 Uhr, zur Eröffnung der neuen Sonderausstellung "Die Würde des Natürlichen" ein.

Die Ausstellung zeigt Ölgemälde und Aquarelle sowie Tusche- und Rötelzeichnungen des Leipziger Malers Reinhard Dreßler. Anläßlich der Ausstellungseröffnung spricht Reinhard Dreßler über seine Arbeit und die ausgestellten Bilder. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Niclas Petruch (Trompete) und Klaus Zehl (Keyboard) von der Kreismusikschule "Carl Löwe".

Reinhard Dreßler hat zwanzig Jahre lang auf dem Gebiet "Ausstellungsgestaltung und Gebrauchsgrafik" bei der DEWAG Leipzig gearbeitet. Von 1978 bis 1990 leitete er einen Malzirkel im bildnerischen Volksschaffen. Mit der Ausstellung eigener Arbeiten begann er 1986. Neben zahlreichen Orten in Sachsen und Sachsen-Anhalt, waren Reinhard Dreßlers Bilder auch schon in Budapest, Moskau, Kiew und Riga zu sehen. Einige seiner Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen. Seit 1991 arbeitet Reinhard Dreßler freiberuflich. Zu seinem Leistungsspektrum gehören Illustrationen, wissenschaftliche Zeichnungen, Pressezeichnungen, Ausstellungs- und Museumsgestaltung, Logos und Signets, freie Malerei und Grafik.

Die Tusche- und Aquarellzeichnungen Reinhard Dreßlers entstehen im Sommer und Herbst vor Ort und dienen zugleich als Kompositionsstudien für spätere Ölgemälde. Grundlegende Bedeutung für den im Norden Leipzigs lebenden Landschaftsmaler hat die nahegelegene Dübener Heide. Hier findet er die Motive für seine Arbeiten. "Menschen haben in meinen Waldbildern nichts zu suchen", meint Reinhard Dreßler, der in erster Linie die beruhigende und Seelenfrieden stiftende Landschaft zeigen möchte.

Die Landsberger Sonderausstellung bezieht ihre Spannung vor allem aus den unterschiedlichen Malarten. Während die Ölgemälde und Aquarelle insbesondere die wechselnden Farbstimmungen des Waldes, je nach Jahres- oder Tageszeit widergeben, lassen sich in den Tusche- und Rötelzeichnungen detaillierte Strukturen einzelner Äste oder der Baumrinde erkennen.

Die Sonderausstellung ist bis zum 27. Mai 2012, dienstags, donnerstags, samstags und sonntags, von 13 bis 17 Uhr, im Landsberger Museum "Bernhard Brühl" zu sehen. Andere Besuchszeiten können, unter Tel. (034602) 20690, vereinbart werden.

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