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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Buchvorstellung mit Vortrag im Landsberger Museum

Buchvorstellung mit Vortrag im Landsberger Museum

Inge Fricke

Buchvorstellung mit Vortrag im Landsberger Museum

Bild: Buchcover des Tagungsbandes
Bild: Buchcover des Tagungsbandes

Unter dem Titel "Ein halbes Jahrhundert im Focus der Geschichte"- Die Wettiner Herrschaft in der "Mark Landsberg", gibt es am 15. März 2012, um 19 Uhr, im Landsberger Museum "Bernhard Brühl" eine Buchvorstellung mit Vortrag zu erleben.

Im ersten Teil der Veranstaltung stellen Stefan Auert-Watzik und Henning Mertens das von ihnen im vergangenen Jahr herausgegebene Buch "Peripherien sächsischer Geschichte" vor. Das Buch enthält Beiträge der Tagung, anläßlich des 800. Todestages des Markgrafen Konrad II. von Landsberg, welche im Jahre 2010 Historiker aus Halle, München, Berlin und Freiberg nach Landsberg führte. Dem Rückblick auf die Landsberger Tagung von 2010, mit ihren Zielen und Inhalten, schließt sich ein Ausblick auf neue Tagungsprojekte zur Geschichte Landsbergs und der Region in den kommenden Jahren an.

Im zweiten Teil der Veranstaltung referiert Stefan Auert-Watzik über "Bau-Geschichte(n) - Die 'Wiederentdeckung' der Landsberger Doppelkapelle St. Crucis im 19. Jahrhundert als herausragendes Baudenkmal des Mittelalters". Zwischen 1824 und 1892 wurden zahlreiche Schriften zur Landsberger Doppelkapelle verfasst, die von einer starken Auseinandersetzung mit dem Bauwerk und dem Versuch ihrer historischen wie kunsthistorischen Einordnung zeugen. Mit einem kurzen Rück- und Ausblick auf die Geschichte soll das historische wie heutige Bild ermittelt und unsere Sichtweise auf die Doppelkapelle begründet werden.

Der Eintritt zur Veranstaltung im Landsberger Museum ist frei.

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