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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Spurensuche

Spurensuche "Erster Weltkrieg"

Inge Fricke

Spurensuche "Erster Weltkrieg"

Gedenkkreuz für die im I. Weltkrieg gefallenen Landsberger auf dem Kapellenberg (Foto: Gunter George)
Gedenkkreuz für die im I. Weltkrieg gefallenen Landsberger auf dem Kapellenberg (Foto: Gunter George)

Im Jahre 2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des Ersten Weltkrieges (1914-1918). Dieser Krieg war anders als alle Kriege vor ihm. Hier ging es nicht darum, den Gegner zu unterwerfen, es ging vielmehr um seine völlige Vernichtung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Dieses schockierende Ereignis hinterließ zahlreiche Spuren nicht nur bei den Menschen, die unmittelbar an den Fronten das Unfassbare erlebten, sondern auch im Hinterland, der sogenannten "Heimatfront".

Den Spuren soll nun in Form eines Schülerprojektes nachgegangen werden. Ausgehend vom Unterrichtsstoff des Faches Geschichte zum Thema "Erster Weltkrieg" starten Interessierte aus den 9. Klassen des Landsberger Gymnasiums ihre Spurensuche. Im Sommer 2014 sollen dann die Ergebnisse ihrer Arbeit in Form einer Ausstellung im Museum "Bernhard Brühl" der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die erneute schuljahrübergreifende Zusammenarbeit zwischen dem Landsberger Gymnasium und dem Museum "Bernhard Brühl" soll für beide Seiten nachhaltig nutzbringend sein. Zum einen wird, ähnlich wie beim Schülerprojekt "Spurensuche DDR" (2009/10), ein Stück Landsberger Geschichte wieder entdeckt und publiziert. Andererseits können neben dem Wissenszuwachs im Fach Geschichte auch weitere Kompetenzen, wie wissenschaftliches Arbeiten in Gruppen oder mit Medien, erworben werden.

Bei den ersten Treffen der Arbeitsgruppe wurden Ideen zur Vorgehensweise zusammengetragen. So nahmen die Mitglieder der Arbeitsgruppe im Dezember 2012 an Workshops zur Thematik "Spurensuche" in Magdeburg teil, um fachliches Rüstzeug zu erlangen. Die Spurensuche soll nicht nur im eigenen Familien- und Bekanntenkreis stattfinden, sondern auf Landsberg und Umgebung erweitert werden. Nachfahren von Zeitzeugen sollen gefunden und interviewt werden.

Die jungen Forscher würden sich freuen, unter den Einwohnern Landsbergs und der einzelnen Ortsteile Mitstreiter wie Heimatforscher, Eltern, Kirchenkreise und Vereine zu finden, die sie bei der Spurensuche unterstützen. Erste Kontakte konnten bereits geknüpft werden.

Jede Form der Unterstützung, z.B. durch Bildmaterial, Pressetexte aus der Zeit oder Gegenstände, aber auch persönliche Gespräche, würde helfen, dieses Kapitel der deutschen Geschichte für die Schülerinnen und Schüler fassbarer zu machen. Interessierte können unter der folgenden Adresse Kontakt aufnehmen: anja.seigert@web.de . Wer keinen Internetanschluss hat, kann sich auch, unter Tel. (034602) 20690, im Landsberger Museum melden.

Inge Fricke und Christina Voigt

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