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Martinsfest - Wir feiern Martini

Florian Russi

Kleine Broschüre mit Texten und Liedern zum Martinstag

Laterne, Laterne ... Im dunklen Monat November hält das Martinsfest einen Lichtpunkt für uns bereit. Vor allem Kinder freuen sich weit im Voraus auf den Martinstag, um mit ihren leuchtenden Laternen durch den Ort zu ziehen. Die Hintergründe zur Geschichte des festes und den traditionellen Bräuchensind in dieser Broschüre festgehalten. Mit einer Anleitung für eine selbstgebastelte Laterne, drei leckeren Rezepten und vielen Liedern, Gedichten und Reimen ist sie ein idealer Begleiter für jedermann.

Ganztagsschule und Museum

Inge Fricke

Entdeckungen in der alten Landapotheke (Archivfoto: Andrea Hamann)
Entdeckungen in der alten Landapotheke (Archivfoto: Andrea Hamann)

Anlässlich seiner Jahrestagung 2005 - „Den Ganztag gestalten" veröffentlichte der Bundesverband Museumspädagogik eine Aachener Erklärung zur Zusammenarbeit von Museen und Ganztagsschulen.

Darin wird darauf hingewiesen, das Ganztagsschulen mit ihren zusätzlichen Bildungs-, Förderungs- und Freizeitangeboten für Schülerinnen und Schüler besonders auf die neuen Bildungsziele ausgerichtet sind. Entsprechend dieser Ziele sollen Kinder und Jugendliche zunehmend selbstständiger werden und lernen, Fachkompetenzen, Methodenkompetenzen, Sozialkompetenzen und Selbstkompetenzen zu erwerben. Ganztagsschulen können diesem Erziehungs- und Bildungsauftrag besser gerecht werden, wenn sie außer mit den Eltern und Erziehungsberechtigten insbesondere mit dem außerschulischen Lernort „Museum" zusammenarbeiten.

Das Museum bietet Schülerinnen und Schülern die einzigartige Möglichkeit, originalen, authentischen Zeugnissen direkt zu begegnen. Diese unmittelbare Begegnung mit dem Original im Museum schafft Orientierungsgrundlagen und Maßstäbe für die Bewahrung von Erbe und Tradition, aber auch für die Auseinandersetzung mit Gegenwart und Zukunft. Im Museen entdecken, erleben und erlernen Kinder und Jugendliche ästhetische Werte, den Zugang zu vergangenen Epochen und zu fremden Kulturen. Sie schärfen ihren Blick auf unsere Welt und erlernen neue Qualifikationen und Schlüsselkompetenzen, wie Teamfähigkeit und Toleranz, gesellschaftliches Engagement, Kommunikationsfähigkeit und Kreativität.

Museen arbeiten seit vielen Jahren als qualifizierter und verlässlicher Partner mit Schulen zusammen. Auch das Landsberger Museum, mit seinen Einrichtungen Doppelkapelle "Sanctae Crucis" und Museum "Bernhard Brühl" hat in den letzten 25 Jahren vielfältige Angebote für die verschiedenen Schultypen entwickelt und durchgeführt. Seit September 2015 unterstützt das Museum die Sekundarschule in Landsberg bei der Gestaltung ihres Ganztagsschulangebotes. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft "Landsberg entdecken und erforschen" der Sekundarschule "An der Doppelkapelle" konnten seither mit verschiedenen Aspekten der Kultur-, Regional- und Heimatgeschichte vertraut gemacht werden.

Die Arbeitsgemeinschaft, unter Leitung der Sekundarschullehrerin Frau Blanke, trifft sich immer donnerstags. Im Museum waren die Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen bereits vier Mal. Im September verschafften sie sich in der Dauerausstellung zunächst einen Überblick über die Landsberger Geschichte. Im Oktober besuchten sie die Sonderausstellung "Schwerter zu Pflugscharen", die sie über die Ereignisse der Völkerschlacht und die in Landsberg hinterlassenen Spuren informierte. Im November folgten Entdeckungen in der "Alten Landapotheke" und im Dezember wurde die Sonderausstellung "Krippen und Weihnachtsgrüße aus aller Welt" besucht. Hier konnte an eigene Traditionen rund ums Weihnachtsfest angeknüpft werden und zugleich der Blick dafür geöffnet werden, dass rund um den Erdball ähnliche Traditionen gepflegt werden. Außerdem erkundeten die AG-Mitglieder, gemeinsam mit Museumsleiterin Inge Fricke, "Rund um den Markt" den Landsberger Ortskern und besuchten die Stadtkirche "Sankt Nicolai". Zwischen ihren Entdeckungstouren werten die Schülerinnen und Schüler das gesammelte Material aus und halten ihre Erkenntnisse in Wort und Bild fest.

Inge Fricke, Museum Landsberg