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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

"Warum, zum Teufel, sollt ich schweigen?"

Inge Fricke

- Francois Villon - neu vertont von und mit Klaus Adolphi -

Am Samstag, dem 14. Oktober 2017, um 17 Uhr, lädt der Folkmusiker Klaus Adolphi in die Landsberger Doppelkapelle ein.

Mit Händen und Füßen, mit Gesang und Wort, mit einer Vielzahl an Instrumenten und wenig Zaubertechnik wird dann der berühmteste Dichter des 15. Jahrhunderts, Francois Villon, zur Auferstehung gebracht, dessen Blick auf die Welt "von unten" aktueller denn je scheint.

Es ist die Zeit gegen Ende des 100-jährigen Krieges zwischen Frankreich und England – die Kriegswirren haben das Land in ein unbeschreibbares Elend gestürzt, Jeanne d'Arc schlägt die Peiniger Frankreichs vor Orleans und brennt trotzdem wenig später auf dem Scheiterhaufen. Im selben Jahr – 1431 – wird in Paris in ärmlichen Verhältnissen Francois Montcorbier geboren, der das Glück hat, von seinem geistlichen Ziehvater im Alter von 12 Jahren auf die Universität geschickt zu werden und sich später nach diesem „Villon“ nennt. Er wird zum gleichsam drastischen wie feinsinnigen Beschreiber seiner Welt, in der das alltägliche Sterben zum Schauspiel erhoben, Aufrichtigkeit bestraft wird und Gewalt und Laster triumphieren, zum wortgewaltigen Spötter und Parodisten der hausbackenen Moral der Bourgeois und Spießbürger.

Für Klaus Adolphi, Kopf der Bands HORCH und THE ABERLOUR'S, wartete dieses Thema seit langem darauf, einerseits musikalisch neu ausgelebt und andererseits inhaltlich in einen heutigen Kontext gestellt zu werden. Man darf also gespannt sein auf ein außergewöhnliches Konzerterlebnis unter dem Dach der romanischen Doppelkapelle "Sanctae Crucis".

Karten, zum Preis von 7,- EUR (Erm. 5,- EUR), gibt es an der Tageskasse. Unter Tel. (034602) 20690 können Karten vorbestellt werden. - I. Fricke, Museum Landsberg/ www.aberlours.de -

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Foto

Der Folkmusiker Klaus Adolphi (Foto: Heiko Fiedler)

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