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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

"Weltende 1918?" - LITERAtainment Dr. Hans-Henning Schmidt

Inge Fricke

Am Donnerstag, dem 15. November 2018, um 19 Uhr, lädt Dr. Hans-Henning Schmidt, im Rahmen der 26. Landesliteraturtage Sachsen-Anhalt und mit der freundlichen Unterstützung des Landkreises Saalekreis, zu einer neuen Veranstaltung seiner LITERAtainment-Reihe ein. Unter dem Titel "Weltende 1918?" widmet er sich den kulturellen Entwicklungen nach dem Ende des I. Weltkrieges, welches sich am 11. November 2018 zum 100. Mal jährt.

Der I. Weltkrieg brachte unfassbar viel Leid und Zerstörung. Das Deutsche Reich erlitt eine Niederlage, die k. u. k. Monarchie gab es nicht mehr. Die Revolution folgte, Arbeiter- und Soldatenräte formierten sich, die Weimarer Republik wurde ausgerufen. Wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Widersprüche verschärften sich.

Für viele deutsche Intellektuelle, Schriftsteller, Künstler befand sich der bürgerliche Humanismus in der Krise. Eine kritische Auseinandersetzung mit der "Weltkatastrophe" begann. Eine vorläufige Aufbruchstimmung, Expressionismus, DADA-Bewegung, Neue Sachlichkeit prägten Kunst und Literatur.

Der literarische Abend mit dem Rhetoriker und Rezitator Hans-Henning Schmidt geht den verschiedenen Richtungen, Positionen und Visionen ab 1918 nach. In Moderation, Kommentar und Lesung bringt er, unter anderem, Texte von Georg Grosz bis zu Stefan Zweig zu Gehör. Exemplarisch stehen Johannes R. Becher, Bertolt Brecht und Ernst Jünger im Mittelpunkt des Abends.

Die Veranstaltung findet im Speisesaal der Landsberger Grundschule (am Museum) statt. Der Eintritt ist frei. Spenden kommen dem Landsberger Museum zugute. Weiterführende Informationen gibt es unter Tel. (034602) 20690 sowie unter www.stadt-landsberg.de. - Inge Fricke, Museum Landsberg/H.-H.Schmidt, Halle -

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Foto Dr. Hans-Henning Schmidt (privat)

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