Landsberg-Lese

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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

Buchvorstellung mit Vortrag im Landsberger Museum

Buchvorstellung mit Vortrag im Landsberger Museum

Inge Fricke

Buchvorstellung mit Vortrag im Landsberger Museum

Bild: Buchcover des Tagungsbandes
Bild: Buchcover des Tagungsbandes

Unter dem Titel "Ein halbes Jahrhundert im Focus der Geschichte"- Die Wettiner Herrschaft in der "Mark Landsberg", gibt es am 15. März 2012, um 19 Uhr, im Landsberger Museum "Bernhard Brühl" eine Buchvorstellung mit Vortrag zu erleben.

Im ersten Teil der Veranstaltung stellen Stefan Auert-Watzik und Henning Mertens das von ihnen im vergangenen Jahr herausgegebene Buch "Peripherien sächsischer Geschichte" vor. Das Buch enthält Beiträge der Tagung, anläßlich des 800. Todestages des Markgrafen Konrad II. von Landsberg, welche im Jahre 2010 Historiker aus Halle, München, Berlin und Freiberg nach Landsberg führte. Dem Rückblick auf die Landsberger Tagung von 2010, mit ihren Zielen und Inhalten, schließt sich ein Ausblick auf neue Tagungsprojekte zur Geschichte Landsbergs und der Region in den kommenden Jahren an.

Im zweiten Teil der Veranstaltung referiert Stefan Auert-Watzik über "Bau-Geschichte(n) - Die 'Wiederentdeckung' der Landsberger Doppelkapelle St. Crucis im 19. Jahrhundert als herausragendes Baudenkmal des Mittelalters". Zwischen 1824 und 1892 wurden zahlreiche Schriften zur Landsberger Doppelkapelle verfasst, die von einer starken Auseinandersetzung mit dem Bauwerk und dem Versuch ihrer historischen wie kunsthistorischen Einordnung zeugen. Mit einem kurzen Rück- und Ausblick auf die Geschichte soll das historische wie heutige Bild ermittelt und unsere Sichtweise auf die Doppelkapelle begründet werden.

Der Eintritt zur Veranstaltung im Landsberger Museum ist frei.

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