Landsberg-Lese

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Kennst du Gotthold Ephraim Lessing?
vorgestellt von Jürgen Krätzer

Jürgen Krätzer eröffnet uns eine neue Sicht auf den Autor. Lessing entpuppt sich als schulverdrossener Aufrührer, als Student in „schlechter Gesellschaft" und als leidenschaftlicher Glücksspieler, der sich von Job zu Job hangelt. Bewusst stellte er sich gegen die damaligen Erwartungen und prangerte die Scheuklappen der Gesellschaft an. Krätzer zeigt dies anhand unkonventioneller Fabeln und Gedichte, seiner Kritiken und Briefe. Zugleich setzt er sich mit Lessings neuartiger Theatertheorie und den aufklärerischen Werten in seinen Dramen auseinander. Dabei gelingt es ihm aufzuzeigen, wie relevant und modern deren Themen noch heute sind.

"Historische Poststraßen"- Auf den Spuren sächsischer Postgeschichte

Inge Fricke

"Historische Poststraßen"- Auf den Spuren sächsischer Postgeschichte

Kopie der Kursächsischen Distanzsäule vorm Landsberger Rathaus (Foto: Gunter George)
Kopie der Kursächsischen Distanzsäule vorm Landsberger Rathaus (Foto: Gunter George)

Am Sonntag, 18. November 2012, um 16 Uhr, lädt das Landsberger Museum "Bernhard Brühl" zu seinem traditionellen Herbstvortrag ein.

In diesem Jahr geht es um historische Poststraßen, Postkutschen und Postmeilensäulen. André Kaiser, Geschäftsführer der Forschungsgruppe historische Postmeilensäulen, nimmt seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise entlang geschichtsträchtiger Pfade.

1613 wurde die staatliche sächsische Post gegründet, die zunächst als Fußpost, später als Reiterpost betrieben wurde. Die erste fahrende Post gab es ab 1660. Bemerkenswert ist, daß schon 1663 in Landsberg eine Poststation im Gasthof "Goldener Löwe" erwähnt wird. Durch die Stadt führten die Postrouten Leipzig-Magdeburg-Hamburg und Leipzig-Köthen-Potsdam-Berlin.

Im Jahre 1721 hatte Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen und König von Polen, die Aufstellung Kursächsischer Postmeilensäulen befohlen. Mit der Säulensetzung durch den Magister Adam Friedrich Zürner wurde das Verkehrswesen des damaligen Kursachsens modernisiert und der Handel gefördert. Seit 1730 zierte auch den Landsberger Marktplatz eine sogenannte Distanzsäule. Mit der Übernahme sächsischer Gebiete durch Preußen im Jahre 1815 wurde sie entfernt. Auf Initiative des damaligen Museumsleiters Heinz-Walther Borgass wurde 1989 eine Kopie der Säule auf dem Marktplatz aufgestellt. Das letzte noch erhaltene Originalstück kann im Landsberger Museum entdeckt werden.

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