Landsberg-Lese

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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Landsberger Museum lädt zum Stadtrundgang ein

Inge Fricke

Landsberger Markt mit Rathaus und Postmeilensäule (Foto: Gunter George)
Landsberger Markt mit Rathaus und Postmeilensäule (Foto: Gunter George)

Am Sonntag, dem 27. September 2015, um 15 Uhr, startet vorm Nordportal der Landsberger Doppelkapelle "Sanctae Crucis" die zweite der beiden öffentlichen Stadtführungen in diesem Jahr. Der etwa zweieinhalb Stunden umfassende Streifzug durch den historischen Ortskern macht deutlich, dass Landsberg eine kleine Stadt mit großer Geschichte ist.

Am Beginn des Rundgangs steht das Wahrzeichen der Stadt, die mehr als 800 Jahre alte Doppelkapelle. Sie ist nicht nur ein Kleinod romanischer Baukunst sondern auch eindrucksvoller Zeuge mittelalterlicher Burg- und Stadtgeschichte. In diese Zeit fällt auch der Bau der Stadtkirche "St. Nicolai", welche ebenfalls im Rahmen der Stadtführung besichtigt wird. Für die Erneuerung der desolaten Kirchenglocken wird weiterhin dringend Geld benötigt. Daher bittet die Kirchgemeinde alle Kirchenbesucher am Ausgang um eine kleine Spende.

Verwinkelte Gassen und historische Plätze führen abschließend ins Museum "Bernhard Brühl", wo sich originale Zeugnisse der Stadtgeschichte entdecken lassen. Eine Apothekeneinrichtung aus der Zeit um 1900 bildet das Glanzstück der Dauerausstellung.

Lohnend ist auch ein Gang durch die aktuelle Sonderausstellung "Aus Schwertern sollen Sensen werden", mit zu Gebrauchsgegenständen umgearbeiteten Schlachtfeldfunden und diversen Schlachtfeldfunden aus der Zeit der napoleonischen Kriege. Der bekannte Maler Volker Pohlenz schuf eigens für die Sonderausstellung zwei Gemälde mit historischen Episoden aus dem Jahre 1813. Für die Stadtführung wird eine Teilnahmegebühr von 3,- EUR/Person erhoben.

Inge Fricke, Museum Landsberg

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