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Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

<p "="">Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Neue Sonderausstellung startet mit historischer Szene vor der alten Apotheke

Inge Fricke

Historische Szene mit Napoleon (l.) und dem Kronprinzen von Schweden (r.)
Historische Szene mit Napoleon (l.) und dem Kronprinzen von Schweden (r.)

Am Samstag, dem 04. Juli 2015, um 14 Uhr, wird im Landsberger Museum "Bernhard Brühl" eine neue Sonderausstellung eröffnet. Unter dem Titel "Aus Schwertern sollen Sensen werden" hat Kurator Gerald Schmidt Objekte, Bilder und Dokumente zusammengetragen, die einen Blick auf die Geschehnisse im Raum Landsberg vor, während und nach der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahre 1813 werfen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf einer kleinen Sammlung von Schlachtfeldfunden, die aus der Not heraus zu Gebrauchsgegenständen umgearbeitet worden sind. Robert Heyne, der am Rande des Schlachtfeldes der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 wohnt, hat solche Gegenstände von Bewohnern der umliegenden Gehöfte zusammengetragen.

Bereits eine Stunde früher, um 13 Uhr, startet der Nachmittag mit einer historischen Szene vor der "quot;Alten Sonnenapotheke" in der Landsberger Matthias-Erzberger-Straße/ Ecke Hallesche Landstraße. Dargestellt wird eine Episode der Landsberger Geschichte, in welcher der Befehlshaber der Nordarmee, Kronprinz Karl Johann von Schweden (Bernadotte), im Oktober 1813 aufgefordert wird, endlich in die Schlacht bei Leipzig einzugreifen. Karl Johann hatte seinerzeit in der alten Apotheke, mit der Sonne im Giebel, übernachtet. Im Anschluss an die Szene geht es ins Museum "Bernhard Brühl", wo Kronprinz Karl Johann gemeinsam mit seiner Gattin Désirée die neue Sonderausstellung eröffnet. Ausstellungskurator Gerald Schmidt präsentiert, anlässlich der Eröffnung, seinen Begleitband zur Ausstellung.

Die neue Sonderausstellung im Landsberger Museum ist vom 04. Juli bis zum 18. Oktober 2015, dienstags, donnerstags, samstags und sonntags, jeweils von 13 bis 17 Uhr, zu sehen. Andere Besuchszeiten können, unter Tel. (034602) 20690 vereinbart werden.

Inge Fricke, Museum Landsberg

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