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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Neue Sonderausstellung startet musikalisch [1]

Inge Fricke

Philippinische Holzkrippe aus der Sammlung Förster (Foto: Walter Mogk/ Bearbeitung: Gunter George)
Philippinische Holzkrippe aus der Sammlung Förster (Foto: Walter Mogk/ Bearbeitung: Gunter George)

Am Samstag, dem 14. November 2015, um 14 Uhr, wird im Landsberger Museum "Bernhard Brühl" die neue Sonderausstellung "Krippen und Weihnachtsgrüße aus aller Welt" eröffnet.
Hartmut Förster, Pfarrer im Ruhestand, gewährt darin einen kleinen Einblick in seine fast 600 Objekte umfassende Sammlung von Krippen, Weihnachtsgrußkarten und Briefmarken mit weihnachtlichen Motiven aus vier Kontinenten.

Am Eröffnungstag ist Hartmut Förster höchstpersönlich im Landsberger Museum, um von seiner Sammelleidenschaft zu berichten. Dabei dürfen die Gäste der Ausstellung gespannt sein auf ganz persönliche Geschichten, die sich für Hartmut Förster mit jeder seiner Krippen verbinden. Seine erste Weihnachtskrippe, aus Seiffen im Erzgebirge, lag 1966 unterm Gabentisch. In einer Kaugummischachtel findet die kleinste Weihnachtskrippe Platz. Die größte Krippe seiner Sammlung, eine Bergkrippe aus Peru, ist aus Ton gebrannt. Die älteste Weihnachtskrippe ist 125 Jahre alt und stammt aus Böhmen. Eine Krippe von Playmobil ist die jüngste und vielleicht ungewöhnlichste in seiner Sammlung. Hartmut Förster liebt sie alle und findet jede auf ihre Art wunderschön.

Die Singegruppe der Landsberger Grundschule "Bergschule" unter Leitung von Olivia Patzold stimmt die Gäste musikalisch auf die neue Sonderausstellung ein. "Krippen und Weihnachtsgrüße aus aller Welt" sind dann bis zum 14. Februar 2016, dienstags, donnerstags, samstags und sonntags, jeweils von 13 bis 17 Uhr, im Museum "Bernhard Brühl" zu sehen. Andere Besuchszeiten, insbesondere für Schulklassen und andere Besuchergruppen, können unter Tel. (034602) 20690 vereinbart werden.

HINWEIS: Vom 22. Dezember 2015 bis zum 06. Januar 2016 bleibt das Museum "Bernhard Brühl" geschlossen.

Inge Fricke, Museum Landsberg

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