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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Auf den Spuren Landsberger Geschichte und fossilen Lebens

Auf den Spuren Landsberger Geschichte und fossilen Lebens

Inge Fricke

Auf den Spuren Landsberger Geschichte und fossilen Lebens

Auf den Spuren Landsberger Geschichte (Foto: Inge Fricke)
Auf den Spuren Landsberger Geschichte (Foto: Inge Fricke)

Zu einer Führung durch das geschichtsträchtige Landsberg laden am Sonntag, 30. Mai 2010, um 15.00 Uhr das Landsberger Museum und die Kreisvolkshochschule Saalekreis ein. Treffpunkt für den etwa zweistündigen Rundgang ist das Nordportal der romanischen Doppelkapelle "St. Crucis". Sie ist das letzte erhaltene Gebäude einer einst mächtigen Burganlage der Markgrafen der sächsischen Ostmark. Nach der Führung durch das einzigartige Bauwerk führt der Weg weiter in die Stadtkirche "St. Nicolai" mit ihrem sehenswerten romanischen Tympanon. Durch den Altstadtkern mit Rathaus und Markt, vorbei an alten Gasthöfen, geht es über den Topfmarkt abschließend ins Landsberger Museum "Bernhard Brühl" zu den originalen Sachzeugen Landsberger Geschichte. Für den Rundgang wird eine Teilnehmergebühr in Höhe von 3,00 EUR/Person erhoben.

Das Landsberger Museum "Bernhard Brühl" lädt noch bis einschließlich 30. Mai 2010 zum Besuch der Fotoausstellung "Versteinertes Leben" ein. Zahlreiche Originalfossilien, die teilweise noch aus dem Bestand des Museumsgründers Bernhard Brühl stammen, sowie informative Texte ergänzen die eindrucksvollen Fotocollagen des halleschen Fotografen Steffen Schellhorn. Das Museum "Bernhard Brühl" in Landsberg ist dienstags, donnerstags, samstags und sonntags, von 13.00 bis 17.00 Uhr, geöffnet. Andere Besuchszeiten können unter Tel. (034602) 20690 vereinbart werden.

 

Blick in die Sonderausstellung Versteinertes Leben
Blick in die Sonderausstellung "Versteinertes Leben"
(Foto: Gunter George)

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