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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Nikolauskonzert in der Landsberger Doppelkapelle

Inge Fricke

Adventsstimmung am Kapellenberg (Foto: Gunter George)
Adventsstimmung am Kapellenberg (Foto: Gunter George)

Am Sonntag, dem 06. Dezember 2015, um 14 Uhr, lädt der Frauenchor Landsberg zu seinem traditionellen Adventssingen in die Doppelkapelle "Sanctae Crucis" ein. In diesem Jahr ist der zweiten Advent zugleich der Tag des heiligen Nikolaus von Myra. Und so wird im Programm des Frauenchores der Nikolaus natürlich eine Rolle spielen. Nikolaus von Myra ist einer der bekanntesten Heiligen. Er wirkte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Bischof von Myra in der kleinasiatischen Region Lykien, heute Türkei. Sein Gedenktag wird im gesamten Christentum mit zahlreichen Volksbräuchen begangen, warum also nicht auch einmal mit einem kleinen Konzert.

Im Landsberger Frauenchor singen und musizieren derzeit 33 Frauen, Unterstützt werden Sie von Adrian, Schüler am Landsberger Gymnasium, der einzelne Lieder der Frauen mit dem Keyboard begleitet. Auch andere Instrumente, wie Geigen, Trommeln, Posaunen oder Flöten, kommen beim Konzert des Frauenchores zum Einsatz. Kleine Gedichte und Moderationen lockern das Programm auf und schaffen eine persönlichen, fast familiäre Atmosphäre.

Für das Adventssingen in der Landsberger Doppelkapelle erfolgt der Eintritt auf Spendenbasis. Die Einnahmen kommen dem Frauenchor für seine weitere Arbeit zugute. Die Doppelkapelle ist nicht beheizt, aber es gibt einen kleinen Glühweinstand des Landsberger Gasthofes "Goldener Löwe".

Vor oder nach dem Konzert lohnt sich ein Besuch des, von 13 bis 17 Uhr geöffneten, Museums "Bernhard Brühl". Die aktuelle Sonderausstellung "Krippen und Weihnachtsgrüße aus aller Welt" verbreitet, ebenso wie ein ab 15 Uhr geöffneter kleiner Weihnachtsmarkt direkt vorm Landsberger Rathaus, genau die richtige Stimmung für diesen besonderen zweiten Advent.

Inge Fricke, Museum Landsberg

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