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Christoph Werner

Schloss am Strom
Roman


Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes "Schloss am Strom". Er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühl gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Königs machen ließ

"Zwischen Weidenkörben, Fußmatten und Taubennestern"

Inge Fricke

"Zwischen Weidenkörben, Fußmatten und Taubennestern"

Ein literarisch-musikalischer Nachmittag rund um den Naturdichter Gottlieb Hiller (1778-1826)

Porträt Gottlieb Hiller (Archiv Museum/Repro: Gunter George)
Porträt Gottlieb Hiller (Archiv Museum/Repro: Gunter George)

Am Sonntag, dem 21. April 2013, um 16 Uhr, lädt das Landsberger Museum "Bernhard Brühl" zu einem literarisch-musikalischen Nachmittag rund um den Naturdichter Gottlieb Hiller (1778-1826) ein. Der Dichter aus Anhalt wurde vor nunmehr 235 Jahren in Landsberg geboren. Schon sehr jung zog er mit Mutter und Stiefvater von Landsberg nach Köthen, wo er aufwuchs und 1805 sein erster Gedichtband erschien. Seinen Lebensunterhalt bestritt Gottlieb Hiller unter anderem mit dem Flechten von Körben, Fußmatten und Taubennestern aus Weidenruten bzw. Stroh. Nach dem Tod von Mutter und Stiefvater lebte er eine zeitlang im oberschlesischen Ratibor und später in Bernau bei Berlin, wo er im Alter von 47 Jahren starb.

Wegen seines außergewöhnlichen Werdegangs, dem eines Mannes aus einfachen Verhälnissen, der sich autodidaktisch, die für das Aufklärungszeitalter charakteristische Bildung aneignete, galt er als Attraktion bei Dichtern, Fürsten, ja sogar am preußischen Königshof. Wegen seines unverdorbenen Charakters und seines Bildungsstrebens zollten ihm selbst große Dichterkollegen wie Goethe, Seume oder Wieland wohlwollenden Respekt.

Gottlieb Hillers Gedichtsammlung und Autobiografie bilden die Grundlage für eine musikalisch untermalte Lesung, mit welcher der Historiker und Sachbuchautor Bernd Gerhard Ulbrich und Museumsleiterin Inge Fricke dem Publikum die Lebens- und Gefühlswelt eines Poeten aus alter Zeit nahebringen möchten.

Der Nachmittag wird nicht zuletzt malerisch umrahmt von farbenfrohen Landschaftsbildern, die derzeit in der Sonderausstellung "Im Rausch der Farben" - Norbert - Hübner - Werkschau - Acryl- und Ölgemälde - im Museum zu sehen sind.

Der Eintritt zur Veranstaltung erfolgt auf Spendenbasis.

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