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Astrid Koopmann/ Bernhard Meier
Kennst du Erich Kästner?

Ist das dort nicht Kästner, Erich Kästner? Ich habe gehört, er war gerade auf großer Reise - Dresden, Leipzig, Berlin, München oder so. Soll ich dich mit ihm bekannt machen? Kästner mal ganz privat! Er hat immer eine Menge spannender Geschichten auf Lager.

Letzte Gelegenheit zum Besuch der Krippenausstellung in Landsberg

Inge Fricke

Österreichische Bauernkrippe (Foto: Walter Mogk/ bearb. Gunter George)
Österreichische Bauernkrippe (Foto: Walter Mogk/ bearb. Gunter George)

Am Sonntag, dem 14.02.2016, schließt die Sonderausstellung "Krippen und Weihnachtsgrüße aus aller Welt", mit Exponaten aus dem Krippenmuseum Lüdelsen in der Altmark, ihre Pforten im Landsberger Museum "Bernhard Brühl". Bis dahin ist sie dienstags, donnerstags, samstags und sonntags, jeweils von 13 bis 17 Uhr, zu sehen. Andere Besuchszeiten können, unter Tel. (034602) 20690, vereinbart werden.

In der umfangreichen Ausstellung gibt es, unter anderem, eine Bauernkrippe aus Österreich zu sehen, die mit filigranen Holzschnitzfiguren auf sich aufmerksam macht. Jeder einzelne Finger der dargestellten Personen ist detailliert herausgearbeitet, jede Rippe von Ochs und Esel ist zu sehen und das Kästchen, welches einer der drei heiligen Könige dem Christuskind entgegenhält, scheint mit Perlen und Edelsteinen überzogen zu sein. Der aufmerksame Betrachter entdeckt, anstelle der Strohkrippe, eine kunstvoll geschnitzte Wiege, in welche das Jesuskind gebettet wurde. Daran erkennt man, dass es sich um eine Bauernkrippe handelt, weiß Sammler Hartmut Förster zu berichten.

Ausgehend von den großen, in Kirchen aufgebauten Krippen, fanden Weihnachtskrippen mehr und mehr Eingang in die bürgerlichen Haushalte der Städte. Auch die Bauern auf dem Land wollten da nicht nachstehen und entwickelten ihren eigenen Krippentypus. Insbesondere in Tirol werden bis zum heutigen Tag Bauernkrippen gefertigt. Mehr als 50 Figuren kann eine solche Bauernkrippe umfassen. Die holzgeschnitzten Krippenfiguren tragen die klassische bäuerliche Bekleidung, welche in erster Linie durch Schürzen, Hüte, Kopftücher, Arbeitshosen und Stiefel dargestellt wird. Das Jesuskind liegt entweder klassisch in einer Strohwiege oder eben in einer Bauernwiege aus Holz.

Inge Fricke, Museum Landsberg

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