Landsberg-Lese

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Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Adventsstimmung in Doppelkapelle und Museum Landsberg

Adventsstimmung in Doppelkapelle und Museum Landsberg

Inge Fricke

Am zweiten und dritten Advent lädt die Landsberger Doppelkapelle zu ihren beliebten Adventssingen ein.

Am Sonntag, dem 10. Dezember 2017, um 14 Uhr, stellt der Frauenchor Landsberg e.V. sein neues Weihnachtsprogramm vor. Unter dem Motto "Ein Jahr vergeht" erklingen weltliche und geistliche Lieder. In aufeinander abgestimmten Blöcken, in welche auch kleine Dialoge und Gedichte eingebunden sind, erzählen sie vom Winter, vom Jahreswechsel und von der Weihnachtszeit. Auch der Spass kommt dabei nicht zu kurz. Wie in jedem Jahr wurde das Repertoire mit neu einstudierten Liedern, wie "Vom Himmel hoch, da komm ich her" oder "Rudolf das kleine Rentier", erweitert. Die Lieder werden teilweise begleitet, durch Keyboard, Gitarre und Trompete. Weitere Höhepunkte des Programms sind Soloauftritte einzelner Sängerinnen und Auftritte einer neu gebildeten kleinen Flötengruppe. Am Ende ist das Publikum auch wieder zum Mitsingen eingeladen. Ein letztes Mal am Keyboard zu erleben ist Adrian, der sich mit dem Adventskonzert vom Chor verabschiedet und neuen Herausforderungen stellt.

Am Sonntag, dem 17. Dezember 2017, um 14 Uhr, tritt erstmals der Singekreis Halle e.V. in der Landsberger Doppelkapelle auf. Der Singekreis Halle ist ein gemischter, vierstimmiger Chor. Sein anspruchsvolles Repertoire reicht von geistlichen Liedern der Renaissance bis zum Gospel, vom Volksliedsatz der Romantik bis zu zeitgenössischen Chorkompositionen. Im Jahre 1988 hatten sich ehemalige „Reichardts“, Mitglieder des Universitätschors Halle, zusammen geschlossen und bildeten unter dem Namen "Singekreis Halle" einen neuen Chor. Seit Februar 2008 leitet der Musiker und Musikpädagoge Ulrich Hellem diese traditionsreiche Sängergemeinschaft. Unter dem Titel "O du stille Zeit" möchten die Sängerinnen und Sänger zum kurzen Innehalten in einer oft hektischen Vorweihnachtszeit einladen. Man darf also gespannt sein, auf ein liebevoll zusammengestelltes Programm mit Liedern zur Winter- und Weihnachtszeit, wie "O du stille Zeit" oder "Hört der Engel süße Lieder".

HINWEIS: Der Eintritt zu beiden Adventssingen erfolgt auf Spendenbasis. Die Einnahmen kommen den auftretenden Chören zugute. Da die Kapelle nicht beheizt ist, wird wärmende Kleidung empfohlen. Für innere Wärme sorgt ein Glühweinstand des Gasthofs "Goldener Löwe" Landsberg.

Das weihnachtlich geschmückte Museum „Bernhard Brühl“, in der Landsberger Hillerstraße, lädt an beiden Nachmittagen, zwischen 13 und 17 Uhr, zum Besuch ein. Neben einer sehenswerten Landapotheke aus der Zeit um 1900, gibt es dort weitere Zeugnisse der Landsberger Geschichte zu entdecken. - Inge Fricke, Museum Landsberg -

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FOTO: Die Landsberger Doppelkapelle im winterlichen Morgenrot (Fotograf: Gunter George)

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