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Krabat

Florian Russi | Andreas Werner

Krabat ist die bekannteste Sagenfigur aus der Oberlausitz. Das Müllerhandwerk und das Zaubern hatte er vom "schwarzen Müller" erlernt, von dem man gemunkelte, dass er mit dem Teufel im Pakt stand. Irgendwann musste es zum Machtkampf zwischen Meisetr und Schüler kommen.

Die Hauptwirkungsstätte Krabats war die Mühle in Schwarzkollm, einem Dorf, das heute zu Hoyerswerda gehört. Die Mühle besteht noch und hat nach umfänglicher Restaurierung nichts von ihrer Romantik und Magie verloren. Seit 2012 finden hier die Krabat-Festspiele statt.

Viel Spaß mit selbstgemachten Fossilien

Viel Spaß mit selbstgemachten Fossilien

Inge Fricke

Viel Spaß mit selbstgemachten Fossilien

Erdgeschichte zum Ausmalen gab es zum Internationalen Museumstag 2010 im Landsberger Museum (Foto: Gunter George)
Erdgeschichte zum Ausmalen gab es zum Internationalen Museumstag 2010 im Landsberger Museum (Foto: Gunter George)

Landsberg. Anlässlich des Internationalen Museumstages am 16. Mai 2010 hatte das Landsberger Museum zu einem Familiennachmittag "Versteinertes Leben - Fossilien selbstgemacht" eingeladen. Insgesamt 38 Besucher - Kinder, Jugendliche und Eltern im Alter von 4 bis 40 Jahren - nutzten die Gelegenheit zum kostenfreien Besuch der Sonderausstellung "Versteinertes Leben" und zum Besuch der Dauerausstellungen des Museums.

Zwischen Fotografien fossiler Lebewesen und zahlreichen Original-Fossilien lud Museumsleiterin Inge Fricke zu einer Reise in die Erdgeschichte ein. Die Zeitreise begann mit der Entwicklung der Erde vor etwa 4,6 Mrd Jahren und der Entstehung des Lebens auf ihr vor etwa 3,5 Mrd Jahren. Längst ausgestorbene Lebewesen und Lebewesen, deren Aussehen und Lebensweise sich bis zum heutigen Tag kaum verändert hat, wurden in der Phantasie zu neuem Leben erweckt. Das einige Lebewesen die Zeiten als Fossil überdauert haben, war von vielen Faktoren abhängig. Mit großem Interesse wurden Erzählungen verfolgt, die vom Aberglauben rund um Fossilien und von deren angeblicher Heilwirkung berichteten. Schon die ersten Menschen haben Fossilien für sich entdeckt, als Schmuck oder Grabbeigabe, vielleicht mit dem Ziel der Dämonenabwehr.

Mittels Salzteig konnten die Kinder Fossilien selbst nachbilden (Foto: Gunter George)
Mittels Salzteig konnten die Kinder Fossilien selbst nachbilden (Foto: Gunter George)
Mit Hilfe von Salzteig experimentierten Kinder, Jugendliche und Eltern dann gemeinsam und setzten so das Motto des Museumstages "Museen für ein gesellschaftliches Miteinander" in die Tat um. Es entstanden Nachbildungen von Belmnitenkernen (Donnerkeilen), Seeigeln, Haizähnen und Ammoniten. Mit Hilfe von Zapfen, Blättern, Federn, Muscheln und Schnecken entstanden Abdrücke im Salzteig. Anregungen gaben die Fotos und Fossilien in der Sonderausstellung. Viel Spaß hatten insbesondere jüngere Kinder auch beim Ausmalen von Bildern mit Sauriern, Elefanten, Haien, Schnecken oder Muscheln. Tatkräftig Unterstützung lieferten Frau Hechler und Frau Laas vom Landsberger Grundschul-Hort, die den Museumsbesuchern beim Experimentieren hilfreich zur Seite standen.

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