Landsberg Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.landsberg-lese.de
Unser Leseangebot

Matt Lamb Kirche Bergern

Klaus von der Weiden, Susanne Wellhöfer

Es klingt fast wie ein Märchen, da kommt ein großer amerikanischer Künstler in ein kleines thüringisches Dorf und gestaltet dort die bisher unbedeutende Dorfkirche mit seinen Werken aus. Und doch ist es so geschehen in Bergern unweit der Kleinstadt Bad Berka. Die kleine Broschüre erzählt von der Kirche, dem Künstler und dem Werk, und wie es zu dieser unglaublichen Begenheit kam.

Von versteinerten Psalmen und dem Klang des Schweigens

Von versteinerten Psalmen und dem Klang des Schweigens

Inge Fricke

Am Sonntag, dem 01. Juli 2018, um 15 Uhr, lädt das montalbâne Ensemble mit seinem Programm "Singende Steine" - Von versteinerten Psalmen und dem Klang des Schweigens - in die romanische Doppelkapelle Landsberg ein.

Das Bildprogramm der Säulenkapitelle im Kreuzgang der Benediktinerabtei Cluny, einem der bedeutendsten religiösen Zentren des Mittelalters, birgt eine Sensation: finden sich doch dort Abbildungen von Musikinstrumenten mit zugeordneten Inschriften, die eindeutig auf die acht Kirchentöne und deren Wirkung auf das menschliche Gemüt hinweisen.

Das montalbâne Ensemble spürt mit Gesängen der europäischen Gregorianik diesen Verbindungen nach und begibt sich auf die Spuren der Mönche, die Zeit ihres Lebens in den Kreuzgängen romanischer Klöster wandelten und – möglicherweise anhand solcher Säulenkapitelle – singend meditierten. Hierbei wird jedem Kirchenton ein Instrument und eine besondere Stimmung zugeordnet.

In der romanischen Doppelkapelle Landsberg musizieren Susanne Ansorg, Sebastian Pank, Robert Weinkauf und Dietrich Zöllner, unter anderem mit Fidel, Rebec, Psalterium, Glockenspiel, Harfe, Flöte und Gesang.

Karten für das Konzert (7,- EUR/ Erm. 5,- EUR) gibt es an der Tageskasse. Unter Tel. (034602) 20690 können Karten vorbestellt werden. HINWEIS: Die Nachmittagsführung durch die Doppelkapelle beginnt erst nach dem Konzert (ca. 16.30 Uhr). - montalbâne ensemble/ Inge Fricke, Museum Landsberg -

*****

Foto: Das montalbâne Ensemble (Stefanie Stirnweiß)