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Florian Russi
Die Irrfahrten des Herrn Müller II
Eine moderne Odyssee

Daniel Müller ist ein aufstrebender junger Möbelkaufmann. Er hat eine Freundin, doch auch eine Kundin seiner Firma versucht ihn zu gewinnen. Als Daniel sie ermordet auffindet, spricht alles dafür, dass er der Mörder ist. Er gerät in Panik und flieht, fährt zum Flughafen und bucht den nächsten Flug ins Ausland. Im Flugzeug entdeckt ihn eine nymphomanisch veranlagte Prinzessin: Sie versteckt ihn in ihrem Schloss. Während Zielfahnder der Polizei ihm auf den Fersen sind, erlebt Daniel immer neue Abenteuer und Überraschungen …


Der König von Sachsen zu Gast im Museum

Inge Fricke

Der König von Sachsen, alias Jürgen Stahnke, grüßt sein Volk (Foto: Roman Schmidt)
Der König von Sachsen, alias Jürgen Stahnke, grüßt sein Volk (Foto: Roman Schmidt)

Am Sonntag, dem 18. Oktober 2015, endet im Landsberger Museum "Bernhard Brühl" die Sonderausstellung "Aus Schwertern sollen Sensen werden". Ab 14 Uhr lädt das Museum zur Finissage der Ausstellung ein. Dazu werden ganz besondere Gäste erwartet. Kein Geringerer als Friedrich August I., König von Sachsen, beehrt mit einem kleinen Gefolge seine Landsberger Untertanen.

Um Schaden vom Land abzuwenden und durch die militärischen Umstände gezwungen, hatte König Friedrich August I. (1806-1827) bis zum Schluss Napoleon die Treue gehalten. Nach der Niederlage der Franzosen in der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 wurde er von den alliierten Siegern gefangen genommen und nach Berlin verbracht. Die Gefangenschaft des Königs dauerte rund zwanzig Monate. Tatenlos musste Friedrich August I. den Verhandlungen des Wiener Kongresses 1815 zuschauen, in denen über Sachsens Zukunft entschieden wurde. Am Ende stand die Teilung des Landes, welches zwei Drittel seines Gebietes und ein Drittel seiner Bevölkerung an Preußen verlor. Auch Landsberg war nun Teil der preußischen Provinz Sachsen.

Anläßlich der Abschlussveranstaltung wendet sich der sächsische König, alias Jürgen Stahnke, ein letztes Mal mit Hoffnung gebenden Worten an seine Untertanen, bevor er in die Verbannung geht. Auch Ausstellungskurator Gerald Schmidt beantwortet noch einmal Fragen rund um die Sonderausstellung.

Das Landsberger Museum "Bernhard Brühl" ist dienstags, donnerstags, samstags und sonntags, jeweils von 13 bis 17 Uhr geöffnert. Andere Besuchszeiten sowie Führungen durch die Ausstellungen können, unter Tel. (034602) 20690, vereinbart werden.

Inge Fricke, Museum Landsberg

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