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Heute gilt Büchner unbestritten als Begründer der modernen deutschen Literatur. Lassen Sie sich auf eine Begegnung mit dem rebellischen und jung verstorbenen Dichter und seinem ungewöhnlichen Werk ein.

Gemeinsam Denkmale erhalten am Tag des offenen Denkmals 2016

Inge Fricke

Türschloss am Nordportal der Landsberger Doppelkapelle (Foto: Gunter George)
Türschloss am Nordportal der Landsberger Doppelkapelle (Foto: Gunter George)

Der Tag des offenen Denkmals am 11. September 2016 steht unter dem Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten". An diesem Tag sind die Doppelkapelle "Sanctae Crucis" und das Museum "Bernhard Brühl", von 10 bis 18 Uhr, geöffnet.

Um 11 Uhr und um 15 Uhr finden sachkundige Führungen durch die Doppelkapelle statt. Um 14.30 Uhr erfüllt romantische Gitarrenmusik der Gitarrenklasse Reinhard Hirsch der Kreismusikschule "Carl Loewe" den Klangraum Doppelkapelle. Ab 11 Uhr gibt es vor der Kapelle ein kleines Imbissangebot des Gasthofs "Goldener Löwe". Im Museum lädt die Dauerausstellung mit ihrer Landapotheke aus der Zeit um 1900 zum Besuch ein. Die Ausstellung im Museum gibt darüber hinaus einen Einblick in die Frühgeschichte der Region, die Landsberger Stadtgeschichte und die Landsberger Tierwelt. Zusätzlich erwartet die Museumsbesucher eine Sonderausstellung anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Heimatmuseum 1916-2016". Der Eintritt für beide Einrichtungen ist an diesem Tag frei.

Ein breites öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung unseres baukulturellen Erbes erwuchs in den vergangenen Jahrzehnten sehr langsam. Nur eine Handvoll Fachleute setzte sich öffentlich für Denkmalschutz und Denkmalpflege ein. Grundlegend änderte sich das, als der Europarat 1975 das Europäische Denkmalschutzjahr ausrief. Vielerorts bildeten sich Bürgerinitiativen, die sich energisch und oft erfolgreich für den Erhalt von bereits auf der Abrissliste stehenden historischen Bauten und Ensembles einsetzten.

Auch die Doppelkapelle "Sanctae Crucis", ältestes und sicher wertvollstes Bauwerk der Stadt Landsberg, konnte mit Mitteln der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie durch weitere private und institutionelle Förderer zumindest in Teilen saniert werden. Wann diese weiterhin dringend gebotenen Sanierungsarbeiten fortgesetzt werden können, ist derzeit allerdings offen.

Inge Fricke, Museum Landsberg

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