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N wie Ninive
Erzählungen

In metaphorisch einprägsamen Stil  werden verschiedene Schicksale erzählt, die ihren Haupthelden alles abverlangen, sie an ihre Grenzen bringen. Bei der Frage nach der Schuld, nach Gerechtigkeit und Gott verstricken sich Zukunft und Vergangenheit. 

"Er hat einen eigenen Ton, ein bisschen mecklenburgisch erdenschwer, aber dann auch wieder sehr poetisch"

Frankfurter Allgemeine 07.10.2014 Nr. 232 S. 10 

"Luthers mystische Laute- Die Passion des Reformators"

Inge Fricke

Martina und Lutz Kirchhof (Foto: Atelier Zabel)
Martina und Lutz Kirchhof (Foto: Atelier Zabel)

Am 24. September 2017, um 15 Uhr, erklingt in der romanischen Doppelkapelle Landsberg "Luthers mystische Laute".

Was wäre das Luther-Jahr ohne ein Lautenkonzert? Die Laute war für Martin Luther eine treue Begleiterin durch sein bewegtes Leben. Er erfreute sich selbst und seine Mitmenschen mit seinem Lautenspiel, befreite Zuhörer mit der Musik von Melancholie und Trübsal. In den Klängen der Laute erkannte er tiefe religiöse Aussagen: „Das andauernde Schlagen der mystischen Laute mit der Hand erinnert an Jesu Passion, im Inneren des Corpus Christi – gleichsam aus den Himmeln in geistlicher Lehre rufend ihn zu ehren.“ (Martin Luther).

Das Duo Kirchhof gibt, mit Laute und Viola da Gamba, einen Eindruck dieser musikalischen Welt und ihrer Vielfalt. Das Programm führt über die frühe Renaissance zu späteren Stilen, die aus der Lautenkunst der Lutherzeit entstanden sind. Unter anderem ist Musik von Ludwig Senfl zu hören, der zu Luther ein enges freundschaftliches Verhältnis hatte und natürlich auch Werke von Luther selbst, wie "Ein feste Burg ist unser Gott".

Die Veranstaltung zum Jubiläum "500 Jahre Reformation" wird freundlicher Weise durch den Landkreis Saalekreis unterstützt. Konzertkarten, zum Preis von 7,- EUR (Erm. 5,- EUR), sind ab 14.30 Uhr an der Tageskasse erhältlich. Unter Tel. (034602) 20690 können Karten vorbestellt werden. - I. Fricke, Museum Landsberg -

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Foto (color009rahmenklein.jpg): Martina und Lutz Kirchhof (Foto: Atelier Zabel)