Landsberg-Lese

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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Landsberger Doppelkapelle lädt zu Osterführungen ein

Landsberger Doppelkapelle lädt zu Osterführungen ein

Inge Fricke

Einer ebenso schönen wie langjährigen Tradition folgend, lädt die romanische Doppelkapelle in Landsberg, am Samstag, dem 31. März 2018, und am Sonntag, dem 01. April 2018, jeweils um 11 Uhr und um 15 Uhr, zu Osterführungen ein. Treffpunkt für die etwa einstündigen Rundgänge ist das Nordportal der Doppelkapelle, mit dem eindrucksvollen Tympanon, welches Christus auf dem Regenbogen thronend, umgeben von Erzengeln, Heiligen und Stiftern, zeigt.

Eine alte Legende erzählt, dass in der Nacht von Karfreitag auf Ostersamstag aus einer Marmorsäule in der Oberkapelle Blut und Wasser hervor quellen. Die Legende nimmt damit direkten Bezug auf den Kreuzestod Jesu. Ob das Phänomen tatsächlich stattgefunden hat und wie diese Legende eigentlich entstanden ist, erfährt man während einer Osterführung. Dann hört man vielleicht auch die Gans schnattern, die im Kapellenberg auf goldenen Eiern sitzen soll.

Auch das österlich geschmückte Museum "Bernhard Brühl", in der Landsberger Hillerstraße 8, lädt an beiden Tagen, jeweils von 13 bis 17 Uhr, zum Besuch ein. Besonders sehenswert ist hier eine original eingerichtete Landapotheke aus der Zeit um 1900, welche der Oberpharmazierat und langjährige Museumsleiter Heinz-Walther Borgass über viele Jahre zusammentrug. HINWEIS: Am Karfreitag und Ostermontag sind die Doppelkapelle und das Museum nicht geöffnet. - Inge Fricke, Museum Landsberg -

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Fotos: Die schwitzende Marmorsäule von Landsberg, Aufgang zur Doppelkapelle im Frühling (Gunter George - Fotograf)

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