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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

"Historische Poststraßen"- Auf den Spuren sächsischer Postgeschichte

Inge Fricke

"Historische Poststraßen"- Auf den Spuren sächsischer Postgeschichte

Kopie der Kursächsischen Distanzsäule vorm Landsberger Rathaus (Foto: Gunter George)
Kopie der Kursächsischen Distanzsäule vorm Landsberger Rathaus (Foto: Gunter George)

Am Sonntag, 18. November 2012, um 16 Uhr, lädt das Landsberger Museum "Bernhard Brühl" zu seinem traditionellen Herbstvortrag ein.

In diesem Jahr geht es um historische Poststraßen, Postkutschen und Postmeilensäulen. André Kaiser, Geschäftsführer der Forschungsgruppe historische Postmeilensäulen, nimmt seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise entlang geschichtsträchtiger Pfade.

1613 wurde die staatliche sächsische Post gegründet, die zunächst als Fußpost, später als Reiterpost betrieben wurde. Die erste fahrende Post gab es ab 1660. Bemerkenswert ist, daß schon 1663 in Landsberg eine Poststation im Gasthof "Goldener Löwe" erwähnt wird. Durch die Stadt führten die Postrouten Leipzig-Magdeburg-Hamburg und Leipzig-Köthen-Potsdam-Berlin.

Im Jahre 1721 hatte Friedrich August I., Kurfürst von Sachsen und König von Polen, die Aufstellung Kursächsischer Postmeilensäulen befohlen. Mit der Säulensetzung durch den Magister Adam Friedrich Zürner wurde das Verkehrswesen des damaligen Kursachsens modernisiert und der Handel gefördert. Seit 1730 zierte auch den Landsberger Marktplatz eine sogenannte Distanzsäule. Mit der Übernahme sächsischer Gebiete durch Preußen im Jahre 1815 wurde sie entfernt. Auf Initiative des damaligen Museumsleiters Heinz-Walther Borgass wurde 1989 eine Kopie der Säule auf dem Marktplatz aufgestellt. Das letzte noch erhaltene Originalstück kann im Landsberger Museum entdeckt werden.

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