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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

"Der Vogelweider und der Wolkensteiner" - Mittelalterliche Klänge in der Doppelkapelle

Inge Fricke

Das Ensemble La Ziriola (Foto: Benjamin Weinkauf)
Das Ensemble La Ziriola (Foto: Benjamin Weinkauf)

Am Sonntag, dem 12. Oktober 2014, um 15 Uhr, lädt das Ensemble LA ZIRIOLA in die Landsberger Doppelkapelle ein. Unter dem Titel "Der Vogelweider und der Wolkensteiner" erklingen Liebes- und Lebenslieder zweier Dichter und Abenteurer des Hoch- bzw. Spätmittelalters. Die Doppelkapelle "Sanctae Crucis", Kleinod spätromanischer Baukunst, bildet dafür die ideale Kulisse.

 

Walther von der Vogelweide (ca. 1170 - ca. 1228) und Oswald von Wolkenstein (ca. 1377 - 1445), die Ikonen des mittelalterlichen Minnesangs, waren ihr Leben lang Reisende, in diplomatischen Diensten von Kaisern und Königen unterwegs in ganz Europa, zu Gast an Fürstenhöfen und in Wirtshäusern. Im Leben durch zwei Jahrhunderte getrennt, sind sie einander ebenbürtig. Beide verbindet ihr unbändiger Wille zur Individualität, abseits der Konventionen der mittelalterlichen Literaturgesellschaft. Kunstvoll jonglieren sie mit der Waffe des Dichters: dem Wort. Dabei ist der Grat auf dem sie wandern schmal, waren beide doch abhängig vom Wohlwollen ihrer jeweiligen Gönner.

 

LA ZIRIOLA (dolomitenladinisch: die Nachtigall) begibt sich auf die Spuren der beiden außergewöhnlichen Persönlichkeiten, ihrer Musik und ihrer Dichtkunst. Die oft autobiografischen Werke lassen erahnen, wie universell begabt "Der Vogelweider und der Wolkensteiner" gewesen sein müssen, zwischen Kreuzzug und ewigwährender Anbetung einer stets unerreichbaren Geliebten, zwischen Politik und Poesie, Geschäft und Leidenschaft. Ihre Lieder werden zu einer Reise auf zwei Lebenswegen, in all die Gegenden, durch die sie dabei kamen: Österreich, Ungarn, Slowenien, Italien, Spanien, Frankreich. In der Tradition ihrer mittelalterlichen Vorgänger macht sich LA ZIRIOLA die Musik zu eigen und nimmt die Hörer mit auf eine Reise durch Raum und Zeit.

 

KARTEN, zum Preis von 7,- EUR/ Erm. 5,- EUR, gibt es, ab 14.30 Uhr, an der Tageskasse. Unter Tel. (034602) 20690 können Karten vorbestellt werden.

HINWEIS: Die 15-Uhr-Führung beginnt an diesem Nachmittag erst nach dem Konzert, ca. 16.30 Uhr!

- Inge Fricke, Museum Landsberg -

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