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Das Kräuterweib vom Hexenberg, Band 2

Bedeutung und Anwendung von Heil- und Gewürzpflanzen

Diese übersichliche kleine Broschüre vermittelt althergebrachtes Wissen um die Zubereitung und Wirkung hiesiger Kräuter und Heilpflanzen.

Wie schon im ersten Heft sind hier Tipps für die Herstellung eigener Hausmittelchen gegen allerhand Alltagszipperlein, wie Erkältungen, Husten, Rheumaschmerzen, Insektenstiche, Nervenleiden oder Hautprobleme gesammelt.

Von der Idee zum Historiengemälde - der Maler Volker Pohlenz zu Gast im Landsberger Museum

Von der Idee zum Historiengemälde - der Maler Volker Pohlenz zu Gast im Landsberger Museum

Inge Fricke

Gemälde von Volker Pohlenz mit einer historische Szene aus dem Jahre 1813 (Foto: Volker Pohlenz)
Gemälde von Volker Pohlenz mit einer historische Szene aus dem Jahre 1813 (Foto: Volker Pohlenz)

Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "Aus Schwertern sollen Sensen werden" ist am Samstag, dem 26. September 2015, um 16.30 Uhr, der Maler Volker Pohlenz zu Gast im Landsberger Museum "Bernhard Brühl".

Volker Pohlenz, 1956 in Eilenburg geboren, war ab 1976 Student an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Hans Mayer-Foreyt und in der Fachklasse für Malerei bei Arno Rink. Das Studium schloss er 1981 mit dem Diplom ab. Von 1982 bis 1985 arbeitete er bei Werner Tübke in Bad Frankenhausen am Bauernkriegspanorama "Frühbürgerliche Revolution in Deutschland" mit. Volker Pohlenz malt im Stil Alter Meister vor allem historische Bilder, aber auch Landschaftsbilder, Porträts und Aktbilder. In Wöllnau, wo der Maler lebt und ehrenamtlich als Dorfchronist tätig ist, sowie anderen Orten der Dübener Heide schuf er Wandbilder an öffentlichen und privaten Gebäuden. Sie zeigen das ländliche Leben im Allgemeinen sowie die Besonderheiten des Gewerkes des jeweiligen Anwesens. Anlässlich des 500-jährigen Reformations-Jubiläums entstand das Gemälde "Die Weihe der Schlosskapelle zu Torgau" für den Heinrich-Schütz-Saal im Schloss Hartenfels.

Im Oktober 2011 wurde Volker Pohlenz für sein Schaffen in den letzten 30 Jahren mit dem Gellert-Preis ausgezeichnet. Der an den Fabeldichter und Aufklärer Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) erinnernde Kunstpreis wurde durch den Landkreis Nordsachsen und die Sparkasse Leipzig gestiftet und seit 1999 für Werke der bildenden Kunst, Literatur und Musik aus dem mitteldeutschen Raum vergeben. Eigens für die Landsberger Sonderausstellung hat Volker Pohlenz zwei Gemälde geschaffen, die Episoden der Geschichte Landsbergs aus dem Jahre 1813 im Bild festhalten.

Am 26. September 2015, um 16.30 Uhr, gewährt der Maler unter dem Motto "Von der Idee zum Historiengemälde" Einblick in den Entstehungsprozess seiner Bilder. Dafür hat er zahlreiche Vorzeichnungen mit im Gepäck. Im Mittelpunkt des Nachmittages stehen, neben den beiden Landsberger Gemälden, etwa 30 Gemälde, die für die Publikation "Vor der großen Schlacht 1813" von Gerald Schmidt entstanden sind. Gerald Schmidt, Publizist, freier Fotograf und Kurator der Sonderausstellung "Aus Schwertern sollen Sensen werden", steht anlässlich der Veranstaltung, ebenso wie Volker Pohlenz, auch für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Für die Veranstaltung ist nur der Museumseintritt von 1,- EUR/ Person zu entrichten.

Inge Fricke, Museum Landsberg

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