Landsberg Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.landsberg-lese.de
Unser Leseangebot

London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

SONDERAUSSTELLUNG "100 Jahre Heimatmuseum 1916-2016"

Inge Fricke

Bernhard Brühl (4.v.l.) mit Gästen vorm Gützer Heimatmuseum (Foto: Archiv Museum Landsberg)
Bernhard Brühl (4.v.l.) mit Gästen vorm Gützer Heimatmuseum (Foto: Archiv Museum Landsberg)

Vom 03. September bis zum 20. Dezember 2016 lädt das Landsberger Museums "Bernhard Brühl" zum Besuch seiner Sonderausstellung "100 Jahre Heimatmuseum 1916-2016" ein.

Am 03. September 1916 war im heutigen Landsberger Ortsteil Petersdorf (damals ein Ortsteil von Gütz), ein Heimatmuseum eröffnet worden. Gründer und Leiter des Gützer Heimatmuseums war Ernst Bernhard Brühl (1877-1955). Seit 1959 trägt das, unter der Leitung von Heinz-Walther Borgass (1919-2015), in Landsberg wiedereröffnete Museum seinen Namen. Ein weiterer Vorläufer unseres Museums "Bernhard Brühl", seit 1992 in der Landsberger Hillerstraße 8 untergebracht, ist das 1933 von Paul Sannemann (1887-1979) im Landsberger Ortskern eröffnete Museum .

Die Sonderausstellung gibt einen Einblick in die Landsberger Museumsgeschichte der letzten 100 Jahre. Seit 1961, also seit nunmehr 55 Jahren, wird die romanische Doppelkapelle "Sanctae Crucis" von den Mitarbeitern des Museums betreut. Auch diese Zeit wird in der Jubiläumsausstellung beleuchtet.

In den Sommerferien haben sich Landsberger Hortkinder im Alter von 6 bis 10 Jahren mit dem Thema Museum beschäftigt. Unter der Fragestellung "Wie stelle ich mir ein Museum vor, in das ich selber gerne gehen würde?" und "Was könnte für Kinder, die in 100 Jahren ins Museum gehen, interessant sein?" sind sehr kreative "Museen im Schuhkarton" entstanden. Sie sind, quasi als kleine "Museen der Zukunft", Teil der Sonderausstellung.

Das Museum "Bernhard Brühl" ist dienstags, donnerstags, samstags und sonntags, von 13 bis 17 Uhr, geöffnet. Andere Besuchszeiten, insbesondere für Gruppen, können unter Tel. (034602) 20690 vereinbart werden.

Inge Fricke, Museum Landsberg

Weitere Beiträge dieser Rubrik