Landsberg-Lese

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Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

<p "="">Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Von versteinerten Psalmen und dem Klang des Schweigens

Von versteinerten Psalmen und dem Klang des Schweigens

Inge Fricke

Am Sonntag, dem 01. Juli 2018, um 15 Uhr, lädt das montalbâne Ensemble mit seinem Programm "Singende Steine" - Von versteinerten Psalmen und dem Klang des Schweigens - in die romanische Doppelkapelle Landsberg ein.

Das Bildprogramm der Säulenkapitelle im Kreuzgang der Benediktinerabtei Cluny, einem der bedeutendsten religiösen Zentren des Mittelalters, birgt eine Sensation: finden sich doch dort Abbildungen von Musikinstrumenten mit zugeordneten Inschriften, die eindeutig auf die acht Kirchentöne und deren Wirkung auf das menschliche Gemüt hinweisen.

Das montalbâne Ensemble spürt mit Gesängen der europäischen Gregorianik diesen Verbindungen nach und begibt sich auf die Spuren der Mönche, die Zeit ihres Lebens in den Kreuzgängen romanischer Klöster wandelten und – möglicherweise anhand solcher Säulenkapitelle – singend meditierten. Hierbei wird jedem Kirchenton ein Instrument und eine besondere Stimmung zugeordnet.

In der romanischen Doppelkapelle Landsberg musizieren Susanne Ansorg, Sebastian Pank, Robert Weinkauf und Dietrich Zöllner, unter anderem mit Fidel, Rebec, Psalterium, Glockenspiel, Harfe, Flöte und Gesang.

Karten für das Konzert (7,- EUR/ Erm. 5,- EUR) gibt es an der Tageskasse. Unter Tel. (034602) 20690 können Karten vorbestellt werden. HINWEIS: Die Nachmittagsführung durch die Doppelkapelle beginnt erst nach dem Konzert (ca. 16.30 Uhr). - montalbâne ensemble/ Inge Fricke, Museum Landsberg -

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Foto: Das montalbâne Ensemble (Stefanie Stirnweiß)

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